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Etwas Wichtiges und nicht ganz…

Dias Karimov wurde am 16. August 1983 in Ufa, Russland, geboren.  Er gehört zu einer  professionellen  traditionsreichen Musikerfamilie, wo er seine ersten Schritte in Musik bereits als kleiner Junge mit 6 Jahren gemacht hat.

Im Jahr 1990 beginnt er das spezielle Musikgymnasium in Ufa im Fach „klassisches Klavier“ zu besuchen, das er im Jahr 2001 mit Auszeichnung abschließt. Als Bestätigung des besonderen Talents wird sein Name in der Stiftung „Neue Namen“ eingetragen.

Im selben Jahr fing sein Klavierstudium an der Staatlichen Akademie Ufa bei der Professorin Nailia Chamidullina an, das er bereits im Jahr 2005 im Externat erfolgreich mit dem Diplom „Konzertpianist“ abgeschlossen hat.  Gleich nach dem ausgezeichneten Abschluss wird das Angebot angenommen, als Klavierlehrer in derselben  Akademie zu arbeiten.

Teilnahme an den Musikwettbewerben (Zeitraum 1990-2006):

  • Preisträger bei mehreren staatlichen Wettbewerben
  • Diplom für die „Beste Interpretation des klassischen Programms“
  • Finalist des internationalen Musikwettbewerbs „Die Stufe zur Meisterschaft“ (Sankt Petersburg)
  • Preisträger bei den Wettbewerben für die beste Interpretation von Mozarts und Beethovens Sonaten im Rahmen der Akademie
  • Preisträger beim internationalen Musikwettbewerb in Bulgarien in 2 Nominierungen –Solo und Kammerensemble
  • Diplom beim republikanischen Bach Musikfestival
  • Preisträger bei mehreren Jugend Jazzfestivals in Ufa
  • Stipendiat der russischen Musikstiftung „Junge Talente“.

Im Jahr 2007 erfolgt dann eine neue Teilnahme an dem internationalen Musikwettbewerb in Bulgarien mit dem Sieg in 2 weiteren Nominierungen: Konzertmeister und Kammerensemble.

Noch während des Studiums wird sein großes Interesse für verschiedene Musikrichtungen  geweckt, besonders für Jazz. Er nimmt Privatunterrichten beim Anatoli Ivaschenko und Igor Burdukov, und bringt sich noch selbst die Jazztheorie und Improvisation bei, arbeitet mit verschiedenen Jazzbands und spielt in Jazzclubs sowie arbeitet als Barpianist.

Als besondere Leistung in seinem Werdegang gelten die Verfassung und das darauf folgende Unterrichten des Kurses „Improvisation und Jazzklavier“ für Studierende der Fakultät „klassisches Klavier“.

Im Jahr 2007 erfolgt der Abschluss des im Jahr 2005 angefangenen Aufbaustudiums im Fach „klassisches Klavier“. Während seines Studiums folgt eine Reihe von Auftritten mit den Orchestern: S.Rachmaninoff, das 2 Konzert für Piano mit Orchestra, Dirigent Viktor Schadrin, G.Gershwin „Rhapsodie in Blue“, Dirigent Marat Ahmetzaripov, A.Karimov „Konzert-Rhapsodie“, Dirigent Marat Ahmetzaripov.

Im Jahr 2008 gewinnt Dias mit seiner Interpretation von Gershwins „Rhapsodie in Blue für Piano Solo“ den 1. Preis bei dem renommierten internationalen Musikwettbewerb MUSIKAL DE FRANCE.

In seinem Werdegang als Musiker spielt vor allem sein Vater, Komponist und Pianist Airat Karimov, die wichtigste Rolle. Gerade unter seiner Führung wurde Dias zum klassischen Pianisten ausgebildet. Obwohl ihm nach so vielen Erfolgen ausgezeichnete  Perspektiven für eine Karriere als klassischer Musiker offenstehen, trifft er eine Entscheidung aus dem Herzen, und zwar bewirbt er sich für ein Weiterstudium in Deutschland,  weil die Liebe zum Jazz und der Wunsch, den Jazz tiefer und professioneller zu studieren, stärker sind.

Und so beginnt im Jahr 2008 sein Studium im Institut für Jazz an der Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar, Fachrichtung Jazz Klavier, bei dem renommierten Prof. Leonid Chizhik.

Gleichzeitig nimmt er  Unterricht auch bei solchen Professoren wie Prof. David Gazarov, Prof. Christian von der Goltz, besucht den Meisterkurs vom  Prof. Artūras Anusauskas (Litauen).

Auch davor hat er bereits einige Meisterkurse bei Prof.  Edward Parmentier (USA),  Prof. Maria Gambaryan (Russland) , Prof.  Valerij Samoletov (Frankreich), Prof. Tatjana Gorenkrig (Russland), Prof. Vadim Woyler (Deutschland-USA)  besucht.

Vor seinem Studium in Deutschland hatte Dias nur wenig Erfahrung im ernsten Jazz. Aber seitdem er Jazz professionell studiert, komponiert er bereits seine eigenen Werke und benutzt jede Möglichkeit für das Spielen vor dem Publikum: mehrere Auftritte in ganz Deutschland mit  einzelnen Werken, Solokonzerten  in großen Sälen, wie z.B. auf Ibiza (Spanien) oder in Lauterbach (Deutschland) usw.

Seit dem Jahr 2009 bis 2013 arbeitet er zusammen mit der Firma „Dotter Records“  (Deutschland).

Im Jahr 2010 folgt noch ein Sieg, diesmal bei dem Musikwettbewerb  „Neue Liszt Stiftung Weimar“, wo er das Charlotte-Krupp Stipendium gewinnt.

Teilnahme im Jahr 2011 an den vielen Veranstaltungen in Weimar, wie z.B.  L’n’B-Jazz Night, Nachtkonzert mit Liszt- und Bach-Jazz,  „Franz Liszt – Ein Europäer in Thüringen“ zum 200. Geburtstag von Liszt, ist der beste Beweis dafür, dass Dias Karimov ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und Formen der Verwirklichung und Erfüllung seiner kreativen Ideen und Projekten ist.

April und Mai 2013 die Solokonzerte ,»Classic goes Jazz» in Dresden und ,,Klassische Komponisten in Jazz-gewand» in Lauterbach.

Am 23. Juni 2013 absolviert er mit seinem Diplomkonzert die Hochschule für Musik Franz Liszt, Weimar.

Nach Abschluss seines Studiums spielt er verschiedene Musikarten, gibt Konzerte, unterrichtet privat Klavier, auch gibt online Jazz Workshops beim Netmusica und arbeitet als Korrepetitor.

Seit August 2013 bis 2015 hat er regelmäßige Auftritte als Solo Pianist und in anderen Besetzungen im Jazz Club „Speicher“ in Erfurt.

Ab September 2013 hat er mehrere Auftritte mit Hyun Bin Park (E-Gitarre) und Hyun Kyung Kim (6 Seitiger Bass) als „Hyun Projekt plus Dias“ (Swing und Gypsy-Jazz) in Weimar, Erfurt, Rudolstadt und Umkreis. So zum Beispiel im Januar das Konzert „Am jazzigen Abend in See Bach“ Weimar.

Außerdem weitere Solo Konzerte : Im September 2013 ein Solo Konzert in Hochhaus Lauterbach, Hessen; im November ein Solo Konzert „Von beschwingender Leichtigkeit” im Bienenmuseum, Weimar; im Februar 2014 Solo Konzert in der Music Akademy Frankfurt am Main.

Zudem erprobt er sich an weiteren Musikrichtungen und versucht aus diesen verschiedene Kombinationen zu schaffen. 2008 spielt er im Improvisationstheater Stellwerk Weimar freie Klavierimprovisationen, zwischen 2009 und 2013 arbeitet er als Pianist im Theater „Kabarett Sinnflut“ Weimar und spielt als Bar Pianist im “Dorint am Goethepark in Weimar”.

Weitere Musikrichtungen seinerseits sind beispielsweise Klezmer-, Folk- und Weltmusik, welche Teil seiner Auftritte am 26. April 2014 bei dem „Klezmer“ Konzert in der Michaeliskirche in Erfurt und  Weihnachtskonzert in Dezember 2014 in der Kirche St. Michaelis in Kranichfeld mit dem Geiger Johannes Paul Gräßer sind.

Seit Januar 2014 arbeitet er als Korrepetitor in der Waldorfschule in Weimar und begleitet den Kinderchor in ihrem Konzert das Singspiel «Hans im Glück» des Komponisten Peter Appenzeller und mit der Dirigentin Frau Wiebke Marwitz.

Spielt gemeinsame Auftritte mit klassischem Programm sowie Jazz Standards mit dem Sänger Björn Werner (tenor)

Überdies nimmt er im Oktober 2013 seine erste Solo CD «Respect», Tonmeister Martin G. Günkel (mit selbst arrangierten Stücken von Beethoven, Liszt und Mussorgsky) auf.

Seit April 2014 Dozent für Jazz- und klassisches Klavier an der Music Akademy Frankfurt am Main und an der Music Akademy Wiesbaden.

Neben Pedagogische arbeit nimmt er an verschiedenen Projecten teil:

«MILODIAS» mit seinem Kollegen Milorad Milo Marinković (Accordion) in der Commerzbank-Arena und im «Orange Peel» und beim Musikmesse 2015 in Frankfurt am Main, C. Bechstein Centrum, Frankfurt am Main, Walhalla Theater Wiesbaden und weitere.

«SOBREMESA« mit dem Jazztrompeter Johannes Gunckel in Mühlhausener «Jazzmeile» 2014, und in verschiedenen Jazz Clubs.

«Duo LIBERO» mlt dem Flötistin Olga Reiser. Gemeinsame Konzerte in Marie-Seebach-Stiftung Weimar, Rokokosaal im Hohaus Lauterbach, Asamsaal von Schloss Ettlingen, Musikbibliothek Wiesbaden und weitere.

 

Auf seinen Konzerten sind öfters Jazz Paraphrasen zu hören. In den letzten Jahren sind von besonderem Interesse seine Crossover Projekte, wo er sowohl als Komponist als auch Arrangeur, Interpret und Performer auftritt.